Die Kultur der Gegenwart ist voller Religion
00:00:05: Nach draußen mit Klausen.
00:00:05: Einen Podcast von Johann-Hinrich Klaussen über Kultur und Religion.
00:00:18: Herzlich willkommen bei draußen mit klausen der letzten Folge vor den Sommerferien, die ich sehnlich erwarte.
00:00:28: in dieser Hetze, Johann-hinrich Klaussen bin ich evangelischer Theologe und Autor hätte ich gerne mal gesprochen über ein Thema, über das ganz wenig Leute reden oder wenn komisch oder aggressiv oder verschämt und das ist schlicht und einfach der Gottesdienst.
00:00:49: Was ist das eigentlich für einen unbekannter Kontinent?
00:00:53: Ich glaube dass es sich lohnt über den Gottesdienste zu unterhalten ohne Schaum vom Mund und ohne falsche Charme!
00:01:00: Und dazu habe ich meine liebe Reflepp-Kollegin Jana Horstmann eingeladen.
00:01:05: Wir sind durch unser neues Tool Riverside verbunden, ich bin ganz aufgeregt.
00:01:09: Hallo Jana!
00:01:11: Hallo lieber Johann Ich freue mich sehr da zu sein.
00:01:13: Ich freu mich dass wir zusammen jetzt hier mal über den Gottesdienst sprechen.
00:01:19: Du hattest mich schonmal eingeladen zur Einsamkeit und jetzt remongiere ich mich Aber zur Einstich.
00:01:26: bevor wir richtig in das Thema gehen habe ich mir angewöhnt meine Gäste zu fragen, was war dein letztes Kulturerlebnis?
00:01:40: Mein letztes Kulturerlebnis.
00:01:42: Es waren eigentlich zwei Dinge die vielleicht ein bisschen gegensätzlich sind aber die ich unterschiedlich interessant finde.
00:01:52: Ich habe gerade eine Serie zu Ende geschaut bei Netflix und ich habe ja auch einen Netflix-Serie-Podcast.
00:02:01: America's Sweethearts, das ist eine Netflix Dokumentation.
00:02:10: Aber eben auch so ein bisschen Real Life-Dokumentation über die Dallas Cowboys Cheerleader.
00:02:20: also die Cheerleader der Dallas Cowboy der NFL ist der Football Mannschaft und deren Cheerleaders sind einfach sehr berühmt in Amerika.
00:02:30: Und diese Dokumentation, da habe ich eben die dritte Staffel geschaut.
00:02:33: Hier gibt es schon zwei Staffeln und das ist einfach so ein unglaublich anderes Leben und so eine unglaublich andere Welt dass ich immer wieder da gerne eintauche und dann immer wieder feststelle ja was Menschen für unglaublich spannende unterschiedliche Lebens führen können.
00:02:52: und genau Das begleitet so ein bisschen die Tänzerin bei den Cheerleaders und deren, deren Struggle dieses auch.
00:03:00: Großes Thema ist immer permanent fröhlich sein zu müssen, permanent strahlen zu müssen und immer die richtige Einstellung haben zu müssen.
00:03:09: aber also unglaublich hoher Leistungsdruck, unglaublich höher sportlicher Leistungstruck und unglaublich hoch Druck ein bestimmtes Image zu verkaufen.
00:03:19: das finde ich sehr spannend entgegenzusetzen.
00:03:24: Auch ein Kultur-Ereignis oder eine Dokumentation, die ich geschaut habe ist Girls and Gods.
00:03:32: für alle, die das noch nicht geschaut haben herzliche Empfehlung auch.
00:03:35: Ich weiß da vom Ende nochmal Werbung machen aber ich mache es einfach jetzt schon kurz.
00:03:40: Dokumentations über Frauen in den drei großen monotheistischen Religionen und wie sich Frauen oder wie Feminismus Glaubenszugehörigkeit oder Religiosität in diesen drei großen Religionen im Islam, im Juntum und im Christentum vereinbaren lässt.
00:03:59: Oder auch nicht?
00:04:01: Und wo ist die zu sehen?
00:04:03: In der Schweiz ist sie gerade im Kino.
00:04:06: von Deutschland aus kann man die abrufen oder kaufen über Amazon Prime Die ist... Von letztem Jahr hat auch ein Publikumspreis in der Viennale glaube ich bekommen.
00:04:20: Superspannend, die Drehbuchautorin und Interviewpartnerinnen in der Dokumentation ist inner Chef Chenkut eine bekannte Filmenaktivistin wie damals auch so bei Pussy Riot und so sehr aktiver.
00:04:35: Genau!
00:04:36: Das sind nun mal zwei sehr unterschiedliche Funken, sehr unterschiedlich.
00:04:41: Und Jana mittendrin zum Thema Leistungsdruck und Perfekt sein und immer gut drauf sein das ist natürlich auch das Gegenmodell zu einem evangelischen Gottesdienst wie ich ihn lieb habe.
00:04:53: Aber jetzt war es zum Einschieb.
00:04:55: Sehr interessant!
00:04:55: Das werde ich mir mal angucken.
00:04:58: Jetzt aber zum Thema.
00:04:59: Und ich fange mal mit einer Geschichte an, die ich erzähle und dann würde ich gerne wissen ob du was Ähnliches erlebst.
00:05:04: also ich hatte vor kurzem ein wunderbares Erlebnis.
00:05:06: Ich hatte eine Ruder-Wanderfahrt mit einigen Ruderfreunden und das ist ganz schön anstrengend und da immer muss man einen so einen Landtag machen und dann die Leute in der Nähe fahren und so viel Provernt sagen.
00:05:18: Dann war ich selber sehr müde und hatte Muskelkater und dachte es ist ne gute Ausrede wenn ich sage liebe Freunde, am Sonntag vormittags muss ich unbedingt ein Gottesdienst.
00:05:27: Ich kann nicht mit Rudern...ich fahre euch aber hin und her!
00:05:30: Und machs Support.
00:05:30: und dann gehe ich in den Gottesdiensten.
00:05:32: Meine Ruderfreunde sind jetzt gar nicht kirchenfeindlich im Gegenteil.
00:05:38: Aber der eine oder andere guckt nämlich so an.
00:05:40: So fragend, so was sich dachte.
00:05:42: Der denkt geht da wer hin?
00:05:45: Findet das überhaupt
00:05:46: statt?!
00:05:47: Was soll denn das?
00:05:49: Und dann war ich in Marbach am Neckar, Friedrich Schillers Geburtsstadt und bin in die dortige Alexanderkirche gegangen.
00:05:59: Es war ein prachtvoller Gottesdienst!
00:06:01: Knacken voll Besuch, Führung halb Mittel.
00:06:04: der katholische Emeritus-Bischof kam als Gast und hat eine freundliche Predigt gehalten.
00:06:10: Das war richtig so.
00:06:11: wie das sein soll, habe ich nachher natürlich allen erzählt.
00:06:16: Sie haben es auch geglaubt, aber ich fand's interessant diese... Ich hab das schon ein paar Mal erlebt.
00:06:22: Das Menschen wenn ich denen erzähle Gottesdienst, das mache ich auch, da gehe ich ja auch hin und ich mach' ihn halt auch, dass die mich entgeistert angucken weil sie nicht denken, dass es das überhaupt noch gibt vielleicht aufgrund von bestimmten Medienerlebnissen oder selbst nicht mehr lange gegangen.
00:06:39: kennst du das?
00:06:40: Dass für viele Menschen der Gottesdienste einfach einen schlicht unbekannter gar nicht mal unbekannter Kontinent, sondern eine erloschene Galaxie ist.
00:06:52: Ja also ich glaube es kommt natürlich so ein bisschen auf den Kontext drauf an und ich glaube das kommt auch die Altersgruppe darauf an.
00:07:02: also womit sind die Leute aufgewachsen?
00:07:06: waren sie vielleicht das letzte Mal bei ihrer Konfirmation im Gottesdienst Ich glaub das trifft auf einige zu vielleicht ein bisschen verlernt haben, dass das etwas ist was nach wie vor stattfindet und wonach wir vor Menschen hingehen.
00:07:25: Ich erlebe das glaube ich immer in Situationen so ein bisschen wie du es jetzt geschildert hast.
00:07:29: Ich gehe ganz gerne im Urlaub einfach mal irgendwo in den Gottesdienst, in so fremden Gottesdiensten.
00:07:35: aber auch da werde ich befremdet quasi als Fremde im Gottesdient die dann manchmal komisch angeschaut wird.
00:07:43: sie sind ja nicht jede Woche da.
00:07:46: Letztes Jahr habe ich das sehr markant erlebt, da war ich in München im Gottesdienst und bin da im Urlaub einfach hingegangen.
00:07:59: Da sprach mich tatsächlich die Pasteurin nach dem Gottesdienst an ob ich denn neu hier wäre und wie ich dann jetzt auf den Gottesdiens gekommen werde und was ich hier so mache.
00:08:11: Das war so ein Moment, wo ich eben mein inneres Befremden mit einem äußeren Befremden sehr zusammengekommen ist.
00:08:18: Warum kommen denn junge Menschen?
00:08:20: Halbwegs Jungen, die nicht mal hier in der Gemeinde sind überhaupt in einen Gottesdienst irgendwo im Münchner Stadtteil?
00:08:28: jetzt nicht einmal Hauptkirche oder irgendwie sowas sondern einfach... Ich bin einfach in den normalen Stadtteil Gottesdienste gegangen.
00:08:35: Da ist es befremdlich und ich habe's tatsächlich dieses Jahr auch wieder erlebt.
00:08:42: Ich bin in meiner Heimatgemeinde, in Schleswig-Holstein.
00:08:47: In der Nähe von Lübeck in den Ostern Nacht Gottesdienst gegangen und das ist halt eine Dorfgemeinde und auch da wurde ich eher befremdlich angeschaut weil ja Also ich kenne noch so ein paar Gesichter.
00:09:08: Da waren dann teilweise auch die Eltern von alten Schul- und Klassenkameradinnen, die kannten mich noch oder konnten mich zuordnen aber eben einige von den klassischen GottesdienstbesucherInnen halt nicht mehr.
00:09:20: Und da ging es dann halt auch soweit dass ich dann irgendwann mit dem Pastor unterhalten habe und da auch eine ältere Dame dazu kam die dann sagte Wir haben jetzt die ganze Zeit überlegt und wir wissen nicht wer sie sind und warum Sie hier sind ungefähr.
00:09:35: Ja, das ist natürlich interessant.
00:09:37: Weil es natürlich darauf aufmacht, dass manche Kirchende meinen selbst nicht mehr erwarten, dass wir hier kommen.
00:09:43: Ich muss ehrlich sagen... ich regelmäßig in Gottesdienst wenn ich ihn selber mache oder wenn ich ihm einfach besuche und stelle fest, das gibt's auch noch!
00:09:56: Und da finden auch schöne Sachen statt und das ist immer interessant.
00:10:01: Und einmal vor kurzem habe ich mit einer Freundin, die mich mal danach gefahrt habe.
00:10:05: Ich lang den gegrübelt und bin zu dem Ergebnis gekommen... ...ich kann mich in meiner Berufskarriere nur an einen Gottesdienst erinnern wo ich wirklich das Gefühl hatte, dass ist jetzt komplett absurd!
00:10:17: Das war eine Kirche, die sollte auch kurz darauf abgegeben werden.
00:10:21: Da war noch irgendwie eine schwierige Pastorin drei andere Leute anderen waren psychisch beeinträchtigt oder hochbetagt.
00:10:31: Und da hatte ich ja, das ist jetzt hier richtig ein Abgesang und sonst hat die ganz ehrlich ohne jetzt Propaganda zu machen eigentlich immer dann irgendwas ist, dass passiert.
00:10:41: Manchmal habe ich mich geärgert, manchmal hab' ich mich gelangen weit aber irgendwie war immer was und es findet einfach statt.
00:10:47: Aber es kann natürlich passieren gerade bei so normal Gemeinden Dass sie sich darauf eingerichtet haben, dass Sie untereinander Gottesdienst feiern Aber das Laufkundschaft nicht reinkommt und sind dann schon stört.
00:11:04: Du sagst, man ist dann Lauf-Kundschaft und man ist ja nicht mal normale Laufkunschaft weil genauso wie du bin ich eben auch evangelische Theologien und Pastorenfarrerin Und das macht natürlich immer noch was mit welchem Blick man in den Gottesdienst geht.
00:11:23: Ich habe es mir manchmal angewöhnt Erkennen zu geben, damit die Leute das vielleicht auch nochmal irgendwie einordnen können.
00:11:31: Und eben in besagtem Oster-Gottesdienst in meiner Heimatgemeinde wurde das dann natürlich auch thematisiert und das war auch sehr spannend.
00:11:43: aber du hast gesagt es passiert immer was?
00:11:45: Du hast gesagt bis auf einmal eigentlich immer positive Erfahrungen waren und dem würde ich dir auf jeden Fall beiflichten.
00:11:54: also ich glaube alles was ich erlebt habe ist zumindest in irgendeiner Art und Weise bemerkenswert.
00:12:02: Ja, ich will ja jetzt hier nicht Werbung für den Godzins machen und sagen jedes Mal geht da die Rakete ab!
00:12:08: Und der Himmel tut sich auf, manchmal auch ganz normal.
00:12:11: Aber ich mache immer Erfahrung außer eben in diesem Ein, wo ich sagen würde das war einfach zum vergessen.
00:12:18: Kurze Rückfrage kannst du denn deinen kritischen Profi-Expertinnenblick ablegen wenn du in einen Gottesdienst gehst oder musst du da erst mal mit dir bis zum Kyrie ringen?
00:12:31: Ich muss bis zum Kürie ringen.
00:12:32: Es ist einfacher geworden, weil ich in den letzten Jahren eben nicht mehr permanent in der Gemeinde selber in Charge bin also nicht permanent selber Gottesdienste halte und das macht es für mich jetzt ein bisschen einfacher.
00:12:47: aber Ich klinge schon ein bisschen, ich brauche ein bisschen bis ich angekommen bin.
00:12:52: Nicht immer und überall und manchmal kann ich mich da auch gut einfach hineingeben wie jetzt zum Beispiel in den Oster Gottesdienst.
00:12:59: das sind immer so sehr besondere Formen wo ich dann genau weiß da habe ich gar keine eigenen Ambition mir dazu Gedanken zu machen sondern da bin ich dann einfach.
00:13:09: aber ich bin schon jemand dem das schwer fällt.
00:13:12: bei mir ist es unterschiedlich.
00:13:14: also Wenn ich in Hamburg ein Gottesdienst gehe, entweder meine alte Gemeinde.
00:13:19: Dann muss ich immer ringen und zwar nicht deshalb weil die Nachfolgerinnen und Nachfolge das irgendwie so schlecht machen würden sondern... Weil natürlich das ist der Ort Hauptkäse Nikolaj.
00:13:30: da habe ich lange gewirkt und dann stelle ich fest, sie machen da was anderes als ich das mache.
00:13:35: und früher war es schöner Und ich werde erkannt auch immer in meiner Rolle als ehemaliger Und ich gehe da gerne hin und fühle mich da auch willkommen, weil du da auch immer gut bedient.
00:13:50: Aber da brauche ich bis zum Gloria, bis sich diese kritische Brille abgesetzt habe.
00:13:57: Was anders ist meine unmittelbare Nachbargemeinde Sankt Markus Hohe Luft eine kleine schöne alte Bartningschen Notkirche.
00:14:05: die haben alle nette Kolleginnen einen netten Kollegen zwei sehr gute Prädikanten, die auch richtig die guten Gottesdienste abkriegen.
00:14:15: Und da bin ich... Da kennen mich auch so Nachbarn aber da bin jetzt nicht der ehemalige Hauptpastor und da bin einfach gemeindet mit, das wechsle ich immer ein bisschen ab und das finde ich eigentlich sehr
00:14:27: schön
00:14:28: weil ich da mich dann reingeben kann und einfach mitfeiern kann und das eine spricht mich mehr als das andere.
00:14:33: aber wie es dann so ist was ja auch ganz interessant ist wenn man mal so wie du Äh, jetzt ich ja auch bisschen Abstand hatte.
00:14:44: Ich fände ja oft gefragt wie du bist nicht in der Gemeinde machst du noch Gottesdienste?
00:14:48: Aber
00:14:49: was
00:14:49: sind die ganz Leute ganz aufgeregt?
00:14:51: Ähm...
00:14:52: aber so ein bisschen Abständ tut ja manchmal auch ganz gut gerade wenn man da im Gemeinderalltag hat und es hat mal ganz schön viel und oft predigt man sich auch so'n bisschen müde.
00:15:03: Jetzt hast du doch seit einiger Zeit vier Jahre.
00:15:07: fünf Jahre?
00:15:08: Vier Jahre!
00:15:09: Vier Jahre, äh so eine gewisse Distanz hilft ja manchmal.
00:15:13: nochmal zum gucken was ist wichtig.
00:15:17: Ich wollte ja sagen warum ich dich überhaupt eingeladen habe weil ich ja doch das wollte ich eigentlich längst sagen weil ich auch von dir einen schönen Gottesdienst erlebt habe und zwar da musste ich gar nicht die Brille abnehmen Das war letztes Jahr beim Reflex-Festival.
00:15:31: Da hast du ein Gottesdienste gefeiert wie du es genannt hast.
00:15:35: Hast du es anders gemacht?
00:15:37: Es ist sowas wie ein Gottesdiens
00:15:39: Er war ein Gottesdienst.
00:15:42: Immer, wie man es nennt und genau das habe ich erlebt von dir.
00:15:44: Das fand ich auch sehr schön.
00:15:46: Kommen vielleicht noch drauf aber jetzt hab' ich die als Akteurin gesehen.
00:15:51: Aber jetzt so als Überlegerin und Erfahrerin würdest du sagen jetzt mit einem bisschen Abstand könntest du sagen was ist dir am Gottesdient besonders wichtig?
00:16:01: Was magst du daran wenn du da hingehst?
00:16:06: Also ich glaube, was mir wichtig ist oder was für mich eine besondere Bedeutung hat, sowohl wenn ich dahin gehe als auch wenn ich ihn selber gestalten darf.
00:16:17: Ist eine gewisse Konkurrenz, eine gewissen Einheit von Form und Inhalt.
00:16:25: Ich möchte das, was ich höre auch erleben und das was ich erlebe, möchte ich auch in der Sprache hören also quasi so ein... Es muss gar nicht zwingend immer der rote Faden sein, der sich komplett durchzieht.
00:16:40: Aber ich muss das Gefühl haben, dass was da passiert passt zu dem, was gesagt wird und andersherum.
00:16:46: es gibt in der praktischen Theologie auch diesen Ausdruck... Ich weiß gar nicht ob's von Yusotius ist oder Otto ins Heilige führen?
00:16:58: Ich weiß nicht wer es war.
00:17:04: Manfred Yusitius in der Nachfolge von Rudolf Otto
00:17:07: So genau, oder?
00:17:09: Ja.
00:17:11: Und diesen Gedanken das ist mir auch wichtig.
00:17:13: Das heißt nicht dass ich irgendwie ganz bei denen bin und sage Ich bin diejenige des Heiliges verwaltet oder ich habe das irgendwie in meiner Verantwortung wenn ich machende bin.
00:17:23: aber ich finde es schön oder Es ist mir wichtig Wenn so bestimmte Momente im Gottesdienst Raum haben wo vielleicht so ein göttlicher Funke erfahrbar versucht, also gemacht wird oder es versucht wird einen so göttlichen Funken erfahrbart zu machen.
00:17:45: Das gelingt nicht immer und das passt auch nicht in jeden Gottesdienst immer rein.
00:17:52: Also ist schön wenn es immer gelingt aber dass das ist mir etwas was sehr wichtig ist Wenn's so einem Moment gibt wo ich eben diese Hörtlichkeit oder Gott im Raum, in mir oder in dem was da passiert
00:18:08: spüren
00:18:09: kann auf welche Art und Weise.
00:18:11: Also das kann in der Musik sein, es kann in einem Gebet sein, genau.
00:18:17: Ja ist interessant weil du damit ja einen sehr hohen... Erst mal ein sehr hohem Anspruch stellst!
00:18:22: Ich habe einen furchtbar hohen Anspruch an Gottes Dienste, dass ist das schlimme Herr!
00:18:27: Na, finde ich ja gut.
00:18:29: Also erstmal ein hoher Anspruch.
00:18:31: dass es jetzt nicht irgendwas sondern da geht es um Gottesbegegnung Die kann dann ganz unterschiedlich ausfallen.
00:18:39: die kann in einem kurzen Moment beim Abendmahl oder bei einer Fürbitte die einem kann das passieren und der ganze Rest ist aber normales Programm.
00:18:50: Aber darum geht es eigentlich.
00:18:54: Bemerkungswert, dass du das so deutlich aussprichst finde ich auch wichtig.
00:18:59: Ist ja immer die Gefahr weil man denkt oh es kommt keine... Ich senke mal die Niveauansprüche.
00:19:06: Auf der anderen Seite ist jetzt aber auch nicht steil liturgisch Dass daraus folgt Das muss dann so und so sein Ganz kompliziert Und das kann nur in der Oberkathedrale geschehen In der Sagrada Familie Aber in Keine Ahnung paar ich im West eben nicht.
00:19:24: Es muss nur dieser Inhalt eine entsprechende Form finden.
00:19:29: Also das zweite, es ist ein echtes Formthema.
00:19:32: Das erlebte ich manchmal, wenn ich natürlich noch so anfange in unterschiedliche Berliner Gottesdienste ging wo man dachte was latschen die denn da so rum?
00:19:46: Ein bisschen Form ist ja nicht schlecht.
00:19:50: Aber diese Form kann ja sehr unterschiedlich sein und die könnte in der Dorfkirche anders sein als im Arbeiterstattteil, als keine Ahnung... ...in Hauptkirchen.
00:20:02: Und damit gilt es doch eigentlich dann zu spielen.
00:20:08: Also hoher Anspruch!
00:20:09: Gut so!
00:20:12: Naja einerseits hohe Anspruch andererseits anders als bei den American Sweethearts kein niederdrückender Leistungsdruck Genau dann, wir machen ja die Gotteserfahrung nicht.
00:20:26: Oder wie Gottesbegegnungen bringen wir ja nicht an der Leute nahe sondern das ereignet sich.
00:20:31: Dafür gibt es aber natürlich Möglichkeiten dafür eine Raum zu schaffen und dass hat was mit Anspruch zu tun, mit einer religiösen Konzentration, einer geistlichen Konzentraktion und ja mit einem Form willen.
00:20:47: mit einem Form willen, aber auch in einer Form Freiheit.
00:20:51: Also das hast du eben auch schon so ein bisschen angedeutet.
00:20:54: es gibt nicht diesen Zwang dass sich nur auf eine Art und eine bestimmte Art und Weise ereignen kann sondern das kann sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise eignen Und das ist auch bei jedem unterschiedlich.
00:21:05: also Nicht jedem muss eine bestimmten Form gefallen und für mich jeden ereignet sich im In der Lutherischen Messe in St.
00:21:17: Trinitatis, in Hamburg dasselbe wie im Wohnzimmerkirchen Gottesdienst oder einem Abendgottesdienst.
00:21:28: Das ist manchmal glück und zauber wenn das alles zusammen kommt Und ganz häufig verpasst es sich aber auch.
00:21:37: Aber das ist auch okay weil dadurch finde ich so ein bisschen dieser Druck eben wie du es gerade gesagt hast genommen wird, immer das Richtige für alle Leute die da sitzen leisten zu müssen.
00:21:49: Ich kenne ja dass diese ewigen Debatten gehen in Wellen hoch und runter zwischen alten und neuen Formen.
00:21:58: Das hat auch sicherlich damit zu tun, dass es leichter fällt zu sagen wie ein schlechter Gottesdienst ist, wie es nicht geht.
00:22:06: Es leichter zu sagen als wie es geht und das macht sich dann manchmal so in so kulturkämpferischen Debatten für alte Liturgie oder für neue Liturgiefest.
00:22:18: Ich bin ja durchaus ein Freund von klassischer Liturgien, auch wenn ich kein echter Liturgiekennner bin.
00:22:26: allerdings finde ich diesen Gegensatz manchmal auch so konstruiert und oberflächlich denn wenn ich jetzt zum Beispiel mal mit einem Brautpaar oder mit Taufeldern einen Gottesdienst planen mache immer noch dann Wollen die manchmal was ganz frei, sondern machen wir ganz frei.
00:22:48: Am Ende kommen wir relativ beim klassischen wieder raus.
00:22:52: und weil es ja Grundschritte sind man geht hinein man beratet sich vor man stimmt sich ein Man hört etwas man hat eine Stille man interagiert irgendwie und irgendwann öffnet man sich der welt wider und geht wieder hinaus.
00:23:05: also Und auf diesen Schritt man geht rein man ist drin und man geht raus bauen sich diese ganzen klassischen Liturgien auf.
00:23:12: und auch die modernen Liturgie, also jetzt zum Beispiel deine so etwas wie ein Gottesdienst-Liturgie war ja eine freie Form.
00:23:21: Aber so unvertraut werden wir das nicht.
00:23:24: Also es war jetzt nicht total crazy irgendwie performant sondern da war mir jetzt auch vertraut.
00:23:33: Genau weil ich glaube bestimmte Elemente bleiben dann halt eben doch bestehen.
00:23:39: Also wir kommen in einem Gottesdienst nicht ohne Gebet aus, ob ich das Gebet nenne oder ob ich es einfach spreche und es ist ein Gebet aber ich nenn's nicht gebet ist noch mal was anderes.
00:23:48: Aber es gibt einfach bestimmte Elemente die in unterschiedlichen Formen trotzdem auftreten.
00:23:54: Du hast es gerade schon eben auch schon beschrieben.
00:23:56: also man geht irgendwie rein Man ist da Es gibt eine Kontemplation Es gibt einen Einkehr Es ist ein Mit sich Und sich mit Gott auseinandersetzen Und man geht irgendwie wieder raus und es gibt so verschiedene Beziehungselemente, die man glaube ich nicht weglassen kann.
00:24:14: Es ist immer eine Selbstbegegnung, es ist nicht immer aber wünschenswerterweise eine Gottesbegegnung.
00:24:21: Es is immer ne Begegnungen mit dem Gegenüber, mit den anderen Menschen, die da sind, aber auch mit der Person, die den Gottesdienst leitet.
00:24:29: Und das ist immer ein Beziehungsgeschehen und das bleibt es immer, würde ich jetzt mal sagen?
00:24:38: Aber die Form dieses Beziehungsgeschehens variiert und trotzdem gibt es Elemente, die in unterschiedlichen Formen einfach immer wieder stattfinden und immer wiederkehren.
00:24:47: Und natürlich auch in meinen so etwas wie ein Gottesdienst gibt's ganz klassische Gottesdienstelemente.
00:24:54: Ich hab' die ein bisschen verändert und umgeformt und ich habe sie vielleicht anders genannt.
00:24:59: aber was da passiert ist Menschen, die schon mal in einem Gottesdiens waren nicht fremd.
00:25:06: Gibt es Elemente auf die du besonders achtest, weil dir besonders lieb und wert sind?
00:25:12: Wenn du an Gottesdienst besuchst oder auf die Du besonders achterst oder bei denen du anfängst wenn du einen Gottesdienste vorbereichest.
00:25:24: Also das ist jetzt noch gar nicht vorgekommen aber mir ist die Musik einfach sehr wichtig.
00:25:31: Ich habe mich bemüht immer gut mit KirchenmusikerInnen zu sein oder auch den Menschen die im Gottesdiens Musik machen Und finde das immer schön, wenn ich den Gottesdienst mit dem Musiker in Zusammen konzipieren kann.
00:25:49: Also nicht im Sinne von man macht aber es zärt alles zusammen, aber im Sinne vom Hey!
00:25:54: Ich habe eine Idee.
00:25:55: hast du Ideen für die Musik, die dazu passt?
00:25:59: können wir in die Richtung was machen?
00:26:00: also Musik ist mir unglaublich wichtig auch bei der Konzeption und bei der Ausstellung des Gottesdienste, den Du von mir erlebt hast.
00:26:08: zum Beispiel hab ich ja auch Musiker zusammen konzipiert, der einfach die ganze Zeit E-Gitarrenmusik für uns gemacht hat in dem Kontext.
00:26:20: Das ist mir sehr wichtig.
00:26:23: Ich glaube, womit ich anfange oder was für mich auch ein wichtiges Element sind, die Gebete also ein gutes Gebet zu schreiben finde ich wichtig und das ist auch eine der Sachen, die mit einem als erstes passieren quasi mehr ein Anfang oder Einführung, so der Tagesgebet als die Fürbitten.
00:26:47: Mit Fürbiten tue ich mich schwer.
00:26:49: Da kommen wir noch drauf?
00:26:50: Ja genau aber es ist also das ist die Musik Es sind Gebete und es sind natürlich irgendwie auch... Ich bin ein schreibender Mensch, es ist immer irgendwie auch predigt Aber Predigprozess ist auch nochmal ein anderer Komplex für sich.
00:27:07: Na ja, wir können das auch einfach mal gelassen.
00:27:10: Vielleicht machen wir das mal aus?
00:27:11: Das wird sonst zu viel.
00:27:13: Können wir noch einmal zusammen machen.
00:27:18: Bei mir ist es so wenn ich jetzt voran in meiner Hauptorte, wo ich Gottsehenspfeils in Sankt-Sophienin Berlin, Berliner Dom und St.
00:27:26: Matthäus die Kunstfläche von Berlin und da fange ich erstmal mit der Liturgie der Gemeinde an, die da üblich ist weil ich halt nicht der regelmäßige Prediger bin sondern der Gast halte ich mich da erst mal dran.
00:27:39: Und dann gucke ich nach der Musik und das eine ist.
00:27:42: in Matthias gibt es immer richtig avancierte neue Musik zwischendurch, dass macht der dortige Kirchenmusiker Lothar Knappe ganz toll!
00:27:51: Die habe ich noch nie gehört keine Ahnung immer komplett neu und immer sehr interessant.
00:27:57: und dann suche ich meistens dazu klassische Lieder aus die ich mag und die dazu einen schönen Kontrast bilden.
00:28:06: Nee, das ist jetzt nicht nur eine Alterserscheinung.
00:28:09: Ich hänge doch an den alten Liedern, weil die auch am Anfang meiner Glaubensgeschichte stehen.
00:28:17: Das war das was ich eigentlich am interessantesten fand.
00:28:20: als Konformant hat mich das am meisten angesprochen diese Altenpauliert und so weiter Lieder.
00:28:27: Und im Sagen Sophie mache ich das auch mit dem deutigen Organisten Maximilian Schnaus Weil dadurch habe ich erst mal einen Rahmen und eine Orte oder so eine Vorstellung, was passieren kann.
00:28:41: Und dann finde in der Tat die Begrüßung das Eingangsgebiet wichtig.
00:28:50: Das schreibe ich aber nicht vorher immer auf.
00:28:53: Das gucke ich ja auch wie der Moment ist.
00:28:55: Aber das finde ich schon wichtig, wie man einsteigt.
00:28:58: Dass man da nicht so rein stolpert in den Gottesdienst sich rein labert, wieder bin ich dabei es negativ zu beschreiben.
00:29:07: Aber einen Moment zu schaffen oder eine Einstimmung zu geben?
00:29:16: Ja also finde ich gut und wichtig auch dieser Aspekt der Liturgie vor Ort.
00:29:24: Deshalb hab' ich jetzt nicht erwähnt.
00:29:26: aber das ist für mich auch immer... Ich mach da nicht einfach was ich will.
00:29:29: Ich guck immer was is da, was sind die Leute irgendwie wenn ich zu Gast bin gewohnt?
00:29:34: Und wie finde ich quasi meinen Ausdruck in deren Litergie?
00:29:41: Jetzt gehen wir doch mal, weil ich das natürlich interessant finde.
00:29:45: Was ist deine Schwierigkeit mit dem Für-Bitten-Gebet – jetzt sind wir schon am Ende des Konzesses!
00:29:50: Das hat ja klassisch die Funktion.
00:29:53: Man sammelt was im Raum an Wünschen und Bitten ist, bringt es vor Gott als Gemeinde und öffnet sich damit schon nochmal für den Weg hinaus zurück in die Welt.
00:30:06: Was macht es dir schwerer?
00:30:10: Ich glaube, ich bin kein Fan davon und jetzt rede ich doch auch wieder negativ.
00:30:15: Aber genau!
00:30:16: Ich bin kein fan davon so sehr präzise von Motivierungen zu finden oder so... Ich finde, Fürbitten haben häufig für mich was mit Plattitüden zu tun.
00:30:29: Oder Phrasen oder Floskeln.
00:30:32: Für alle die Ungerechtigkeit erleben natürlich für alle die ungerechtigkeit erleben beten.
00:30:38: Trotzdem will ich das nicht sagen und alle haben irgendwie ein Klischeebild von miserior, hungernden Menschen in Afrika im Kopf oder so was.
00:30:48: Also häufig finde ich wird in Führbitten mit bestimmten Bildern gearbeitet oder Floskeln, Phrasen die dann auch bestimmte Bilder im Kopf erzeugen.
00:31:02: Das kann ich mich verhindern aber Floskeln und Plattitüden und Phrasen.
00:31:07: Und diese sehr Stereotypen-Beschreibungen nicht, beziehungsweise...
00:31:14: Ja, ich kann Ihnen nachvollziehen.
00:31:17: Mir ist das irgendwann aufgefallen wie lange in Evangelischen Gottesdiensten für die Arbeitslosen gebündet wurde dabei?
00:31:25: Und dann war man schon aber in einem anderen Konjunkturzyklus.
00:31:28: Es gab gar keine Arbeitslose, sondern es gab Arbeitskräftemangel!
00:31:32: Niemand hat für diejenigen gebetet, die Arbeitskräfte suchen.
00:31:35: Und ich dachte, da ist man mit so'n Festen natürlich auch so mit Opferbildern.
00:31:41: Das
00:31:41: meinste vielleicht auch?
00:31:42: Ja genau und dann sind das immer die anderen.
00:31:46: Die mühseligen Beladenden.
00:31:51: Das zweite Problem finde ich diese Medienbestimmtheit, dass man sozusagen den Nachrichten hinterherbildet.
00:32:02: Man hat in der Tagesschau gesehen, es ist jetzt Ukraine.
00:32:04: Es ist Gaza und so alles natürlich total dramatisch und so.
00:32:08: Aber es ist wenn man ehrlich ist gerade bei Konflikten sich lange hinziehen.
00:32:13: ja keine unmittelbare eigene Erfahrungen sondern eine mediale Erfahrung.
00:32:19: Ja Ich hatte eine ganz schöne Aufgabe Bei der Vereinigten jeweiligen gelöscht Lutherischen Kirche Deutschland's VLKD.
00:32:26: Die haben seine Website und die machen immer so Gottesgebete für die Woche oder für den Sonntag.
00:32:31: Und da bin ich in dem Team und schreibe das und habe dann manchmal regelmäßig, auch nicht jeden Tag jede Woche zum Glück aber regelmäßig die Aufgabe mich modus hinzusetzen und mal ein Gebet zu formulieren.
00:32:43: Und dann versuche ich es eben jetzt nicht nur mich darüber zu erregen wie die anderen das falsch machen.
00:32:49: Es ist nicht so leicht
00:32:51: Weil es soll
00:32:51: ja aktuell sein.
00:32:52: Es ist jetzt nicht eine allgemeine liturgische Formel, Herr Erbarme dich sondern es soll schon was treffen.
00:32:59: Es soll aber eben auch nicht platt sein und einfach bestimmte Gebetskonventionen oder mediale Ereignisse verdoppeln.
00:33:11: Ich finde das schön dass ich jetzt mal jemanden kennengelernt habe der diese Gebete schreibt weil das ist so ein bisschen der go to place.
00:33:19: Wenn man das Gefühl hat, ich brauche noch ein Fürbildengebet, gucke ich mal bei der VELKD rein was die so geschrieben haben.
00:33:27: Und finde es jetzt spannend dass du gerade sagst, dass du da in dem Team bist und immer mal wieder etwas schreibst und kann die Herausforderung sehr nachvollziehen.
00:33:35: wie gesagt also ich hadere auch immer einmal wieder damit und eben wie du sagst diese sich frei machen von diesen Opferbildern und aber eben auch es zu schaffen, dass man irgendwie bei den Leuten bleibt oder das die Leute sich damit identifizieren können.
00:33:54: Dass sie auch das Gefühl haben, dass ihr Leid also das Leid der Menschen, die da jetzt gerade sitzen, auch abgeholt wird.
00:34:03: Aber trotzdem nicht das Leit der anderen Menschen vielleicht auch der Menschen im Krieg oder sowas ausgeklammert wird.
00:34:09: Und das ist so ein schmaler Grad, da gute Formulierung zu finden die das eine nicht ausklammern, aber das andere trotzdem mit reinnehmen.
00:34:20: Was hilft dir dabei?
00:34:22: Kannst du Anregungen oder hast du irgendwelche... ...nicht Tricks?
00:34:26: Aber Erfahrungen wisst ihr noch mal.
00:34:29: Es gelingt ja auch manchmal was!
00:34:32: Das richtig ist gelingt manchmal was.
00:34:40: Ich versuche immer weg von diesem Wir beten für alle die und versuch glaube ich nicht jeden Gottesdienst immer, regelmäßig neue frische Formulierungen zu finden, an denen ich mich dann so ein bisschen langhangeln kann und wo ich vieles rein lesen kann.
00:35:05: Aber genau die irgendwie so'n bisschen was Neues sind sozusagen.
00:35:21: Und versuche immer mich an einem Thema entlangzuhangeln.
00:35:24: Ich habe jetzt gerade hier nebenbei kurz eines Fürbitte aufgemacht, die kurz das erläutern kann von mir.
00:35:36: Ich lese einfach mal kurz eine Strufe vor bis in die Wolken reist unser Gebet für die, die am Boden liegen sich nicht mehr bewegen den Blick nicht mehr heben mit dem Kopf gegen die Wand deren Perspektive in Grenzen denkt ihren Handeln von Angst gelenkt ist.
00:35:52: Wolken weit sei ihr Blick Himmel hoch deine Gnade
00:35:57: Sehr schön.
00:35:59: Und das zieht sich dann so durch, also immer bis in die Wolken reicht unser Gebet und am Ende steht immer wolkenweit sei ihr Blick Himmel hoch deine Gnade.
00:36:07: und da quasi ich weiß nicht mehr genau welchen Kontext das entstanden ist.
00:36:11: aber dass solche Formulierungen irgendwie zu finden weil man da dann viel reinpacken kann.
00:36:18: Kenne ich auch, also ich gucke dann immer was es eigentlich der Psyme des Tages und so und dann finde ich dieses Arbeiten mit Kierfersen Sehr schön, also weil es auch was Wiederholendes immer geben muss im Gottes in diesem Gebet.
00:36:34: So ein Schübitengebet für andere schreiben hat ja auch mal damit mit der eigenen Gebetpraxis zu tun und die ist bei mir eher kurz.
00:36:40: Also ich bin jetzt nicht so einen langen Beter Und mir hilft das dann auch einfach mal Einsatz.
00:36:47: Das reicht ja manchmal auch wenn er gut ist.
00:36:49: Es hat ja da auch mit dem wie man eigentlich den Tag beginnt zu tun dass eben ein anderes sprechen ist als das mediale sprechen.
00:37:02: Das ist sowieso natürlich eine Grund- heraufforderung von Gottesdienst, wie finden wir eine Sprache die jetzt nicht die politische journalistische Tagesprache ist ohne dass es jetzt irgendwie weihvoll abdreht und man nicht mehr weiß wo man is in welcher Welt?
00:37:23: Und da finde ich sind immer noch entweder abseilen Chilurik ist einfach hilfreich.
00:37:31: Dann guckt man auf andere Spuren.
00:37:33: Du hast ja auch noch mal über die Menschen gesprochen, die Menschen!
00:37:36: Ja wer sind denn die Menschen?
00:37:38: Das finde ich immer besonders lustig beim Gottesdienst wenn Leute darüber gesprochen wird was da wieder sein soll das dann nochmal geht.
00:37:45: aber ja die Menschen wollen dieses, die menschen wollen dass weiß man immer nicht so richtig In der Ortsgemeinde, wenn man richtig als Pfarrerin Pfarrer vor Ort ist.
00:37:57: Da hat man schon weiß mal schon wer so kommt oder auch Wer nicht kommt und an dem man denkt Hast du im Gottesdienst Wachheit genug zu gucken mit wem du da zugangen bist?
00:38:15: Oder auf wen du dich beziehst?
00:38:16: oder überlegst du das bei der Vorbereitung
00:38:23: Weniger als ich sollte glaube ich?
00:38:31: Ich bin viel bei mir, ich bin nicht gar nicht bei der Gemeinde.
00:38:37: Das ist falsch!
00:38:38: Aber das bei mir sein rührt auch daher dass sich immer auch Versuche Themen zu finden die irgendwie jeder Mensch in seinem Leben kennt.
00:38:49: also ich bin gerne beim Menschen quasi.
00:38:56: Ich weiß, dass ich im Vicariat in der praktischen Ausbildung damals zur Pastore war.
00:39:00: Da war es in einem sehr wohlhabenden Stadtteil in Hamburg, in Otmarchen und da habe ich dann schon mal so Momente gehabt wo ich dann ganz bewusst über Armut oder Ungleichheit gepredigt habe und das ganz bewusst gemacht hab auch um... nicht zu provozieren, aber zumindest die Menschen dort zu konfrontieren mit einer anderen Lebenswirklichkeit.
00:39:30: Aber das ist dann eben sehr bewusst passiert.
00:39:34: Dann gab es aber auch Phasen wo ich gepredigt habe, wo ich das Gefühl hatte... Die Leute, die im Gottesdienst kommen haben eine ähnliche Lebenswirlichkeit wie ich.
00:39:44: Nicht die gleiche, aber eine ähneliche.
00:39:49: und ja Manchmal ist es auch schwierig.
00:39:57: Ich mache jetzt im Sommer ein paar Gottesdienste für einen Freund von mir, der in Elternzeit ist hier in der Schweiz und da bin ich dann halt drei oder vier Mal in dieser Gemeinde.
00:40:08: Ich war letztes Jahr schon bei denen, das heißt die sind mir nicht ganz unbekannt und gleichzeitig weiß ich natürlich überhaupt nichts in dem Sinne von den Menschen, die da sind.
00:40:23: was Generisches im positiven Sinne, Generisches zu machen.
00:40:29: Aber da muss ich mir jetzt nicht vormachen... Ich hätte ein genaues Bild von den Menschen, ich mache jetzt so Gänsefüßchen in den Menschen die da in den Gottesdienst kommen.
00:40:39: also da habe ich Ahnungen.
00:40:41: aber und klar passt man so ein bisschen etwas ab aber eben auch alles eher so vermutend würde ich mal sagen
00:40:48: Ja das finde ich insofern interessant weil ich
00:40:51: oft
00:40:52: auch noch die Erfahrung mache bei Menschen, die ich aus dem Gottesdienst lange kenne.
00:40:56: Also wirklich schon von meiner ersten Gemeinde, wo ich richtig meine gut zukenne und viele Gottesdienste.
00:41:04: Und dann irgendwann rede ich mit denen und bekomme eine biografische Information... ...und da bin ich nie draufgekommen!
00:41:13: Also eben nicht nur als Gastpredigerin sondern auch als wirklich vertrauter Pastor.
00:41:19: Da sind immer noch Dinge zu erfahren hast du gar keine Ahnung Was ich, deshalb finde ich diese Vorstellung.
00:41:26: Man muss wissen was ist in der Gemeinde so los?
00:41:28: Was sind die Erwartungen der Gemeinden?
00:41:29: und so gab es ja mal an der Predigtlehre.
00:41:31: Das finde ich auch ein bisschen vermessen.
00:41:36: Ich finde das erstens gut wenn man bei sich selber schaut jetzt nicht dass weil man seine Privat Hobbys reiten will sondern sich selbst als äzemplarische Person betrachtet mit dem was man erfährt und wo die eigenen Grenzen sind.
00:41:50: Und das zweite, was ich auch wichtig finde ist dass man auf eine Atmosphäre achtet im Gottesdienst und dafür braucht man ja aber nicht die gesamte Biografie aller Anwesenden durchgearbeitet haben dann kriegt man doch... Das bricht man ja doch mit.
00:42:08: wie es eigentlich so die Stimmung hier gerade und in dieser Atmosfere liegt glaube ich ganz viel.
00:42:15: Ja, und genau.
00:42:16: Man schafft diese Atmosphäre sozusagen durchzutragen über den Gottesdienst eben in dieser Gemeinde auf dem Dorf hier in der Schweiz, wo ich letztes Jahr schon war.
00:42:28: Da ging es in dem einen Gottesdienste nicht gemacht habe so ein bisschen ganz grob um das Thema wie's uns eigentlich so geht?
00:42:34: Und dann hab' ich natürlich mit einer Bestandsaufnahme angefangen in der Gemeinde und dann sollten die alle mal mit ihren Fingern zeigen von eins bis zehn wo sie denn jetzt eigentlich gerade so sind auf einer Skala von eins bis zehn, wie es ihnen eigentlich geht.
00:42:46: Und dann habe ich das nicht nur angeguckt sondern auch ein bisschen kommentiert ohne die Menschen bloßzustellen.
00:42:53: Ja natürlich haben wir mitgemacht!
00:42:56: Sehr gut
00:42:58: und bin da danach ja natürlich auch noch mal ein bisschen drauf eingegangen.
00:43:01: und das dachte ich gerade passt zu dem was du gesagt hast eine Atmosphäre aus so einem Verbundenheit irgendwie Verbundenheitsatmosphäre herzustellen und genau daraus ein bisschen zu achten.
00:43:18: Und die kann man eben auch unabhängig davon, wie die Leute wo die herkommen so also ich kann auch die Leute auf dem Dorf in der Schweiz mit denen ich wenig gemeinsam habe trotzdem fragen wie es ihnen geht
00:43:29: das denn.
00:43:29: jetzt muss ich natürlich sich sofort um einen bitten obwohl du den wahrscheinlich gar nicht beantworten kannst.
00:43:35: aber Ich darf am XXIII.
00:43:38: August diesen Jahres zum ersten Mal in meinem Leben, in der Schweiz eine Predigt halten im Buch Münster.
00:43:45: Oh!
00:43:47: Hast du einen Tipp, das nicht unbedingt machen oder auf jeden Fall vermeiden sollte?
00:43:52: Oder nicht?
00:43:54: Ja, mach es
00:43:55: doch.
00:43:55: So ist es nicht anders.
00:44:00: Ich finde es schon ein bisschen anders weil wie hast Du ja selber gesagt wir sind beide orientieren uns beider als Menschen gerne an dem was vor Ort so es gibt was da auch geprägt ist und ich habe davon bis erlebt, aber doch schon häufig sehr agendarisch oder so klare Abläufe.
00:44:22: Ich hab die Schweiz bisher so erlebt dass da viel Freiheit ist, die will ich manchmal gar nicht haben.
00:44:28: also ich bin ja auch manchmal froh wenn mir irgendwie ein Ablauf vorgegeben wird an dem ich mich orientieren kann und den ich dann einfach zöhlen kann unterschiedlich.
00:44:35: Da bin ich gespannt, wie du das erlebst.
00:44:38: Ob du da irgendwas hast?
00:44:39: Ob dir was vorgegeben ist oder nicht?
00:44:43: Ja und sonst würde ich sagen macht es doch einfach auch eine Publikumsbeteiligungssache.
00:44:47: ne kleine Frage wo die Leute irgendwie kurz darauf antworten oder so weil die Schweizer natürlich gerne auch einfach reserviert sind so ein bisschen zurückhaltend Und meine Erfahrung dass es manchmal interessant sein kann, sie so ein bisschen aus der Reserve zu locken und das schafft man manchmal schon mit der Frage wie's ihnen geht.
00:45:07: Sehr schön!
00:45:09: Das werde ich mal mir in den Hinterkopf tun.
00:45:12: jetzt gucke ich n bisschen auf die Uhr und versuche mal so zum Ende zu kommen und dazu passt meine letzte Frage Wie gehst du aus einem Gottesdienst hinaus?
00:45:26: Gibt da Dinge, die dir wichtig sind, auf die du achtest oder die du vielleicht danach erst mal annimmst?
00:45:36: Es kommt darauf an, wie ich in den Gottesdienste hineingegangen bin auch tatsächlich.
00:45:41: Das macht bei mir immer einen Unterschied ob ich alleine in ein Gottesdienst gehe oder mit einer anderen Person.
00:45:48: Ich bin dann nach meistens schon eher in mich gekehrt und ich bin auch jemand der gerne nach dem Gottesdienten noch in der Kirche bleibt wenn die Leute schon rausgehen einfach um noch ein bisschen für mich in der kirche zu sein Und gegebenenfalls Gebete, die vorher noch nicht stattgefunden haben.
00:46:09: Noch so nachzuschieben.
00:46:18: Gestärkt ist das falsche Wort und ich finde gestärkt auch irgendwie sowieso.
00:46:21: es auch so... Es macht was mit mir.
00:46:27: also Ich bin nicht unbeteiligt und ich bin nicht Unverändert!
00:46:32: Keine komplett andere Person.
00:46:34: aber es hat sich irgendwas in mir verschoben.
00:46:37: Ich würde auch sagen, dass ich ein bisschen meine Wahrnehmung verschoben hat.
00:46:41: Ich fühle mich meistens nach einem Gottesdienst Geerdeter verbundener gar nicht zwingend mit den Menschen vor Ort sondern einfach auch ja... Mit mir, mit Gott, mit dem Universum wie auch immer.
00:46:57: Verbundener Geerditer und meine Perspektive hat sich ein bisschen verschoben In Gottesdiensten häufig, bestenfalls und häufig gerne zur Ruhe.
00:47:12: Dazu passt in mein Lieblingsgedicht über ein Gottesdienst eines meines... Es gibt viele schöne Gedichte über Gottesdienten.
00:47:21: Eines ist von Michael Krüger.
00:47:23: Und da beschreibt er in dem Gedicht einen so richtig öden Gottesdiends.
00:47:28: Richtig Öde!
00:47:29: Also wirklich furchtbar.
00:47:31: Und dann der Moment wo er rausgeht ist genau das was vielleicht... Du beschreibst, ich ging hinaus.
00:47:40: Ein Wind kam auf und ließ mich die Unterseite der Blätter
00:47:44: sehen.".
00:47:46: Sehr schön!
00:47:47: Ja?
00:47:48: Ich glaube es ist das passende.
00:47:51: Ja, liebe Jana, es lohnt sich doch über den Gottesdienst zu reden.
00:47:54: Immer absolut, ich mache's sehr gerne.
00:47:57: Vielen Dank.
00:47:58: Aber Reden usw.
00:47:59: gestalten und selber und alles.
00:48:02: Vielen herzlichen Dank für deinen Besuch in meinem Podcast.
00:48:07: Ich habe mir angewöhnt, die kommen zum Schluss ein bisschen Werbezeit zu gönnen.
00:48:15: Du darfst jetzt hämmungslos Werbung machen für ein eigenes Ding und für etwas was du anderen empfiehltest.
00:48:23: Für ein eigenem Ding?
00:48:24: Ich durfte ja im Laufe des letzten Jahres einen Buch schreiben.
00:48:29: ich hab mich vorhin als du dich vorgestellt hast ein bisschen gefreut weil du gesagt hast du bist evangelischer Theologen und Autor.
00:48:36: Das darf ich auch sagen.
00:48:41: Und genau, ich durfte ein Buch schreiben und das hat mal mehr, mal weniger aber schon mit dem Kirchenjahr zu tun.
00:48:47: Ich bin ein großer Fan des Kirchen-Jahres und deswegen für alle die sich ein bisschen mit ihrer Spiritualität aber auch ein bisschen selbst auseinandersetzen wollen lege ich das Buch sehr ans Herz.
00:49:00: Es heißt Ein gefühltes Jahr ist im Ruach jetzt Verlag erschienen.
00:49:06: Es geht um eben im weitesten Sinne das Kirchenjahr, aber auch einfach den Jahreszyklus und das was so Ein Schluss auf uns nimmt.
00:49:13: Die eigene Spiritualität die zu erkunden.
00:49:16: es gibt Reflexionsfragen es gibt immer kleine Aufgaben und es gibt kleine Geschichten von mir Und es hat sehr viel Freude bereitet da dran zu arbeiten.
00:49:25: und genau für alle diese ein bisschen in dem Thema dafür dass Thema sich interessieren kann ich das sehr ans Herz legen.
00:49:34: Und wenn du jetzt Werbung für wen anders machen willst?
00:49:38: Für eine andere Person oder darfst auch einfach das für Bücher sein.
00:49:46: Dann mache ich Werbung vor zwei Büchern, die ich gerade so ein bisschen nebeneinander lese.
00:49:50: Ich schäue mich aktuell davor, ganz große Schinken anzugreifen.
00:49:55: Mein letztes Projekt war der Zauberberg.
00:49:57: den habe ich dann auch irgendwann beiseite gelegt und deswegen mache ich jetzt Werbungen für zwei Bücher.
00:50:04: Viele kennen bestimmt zumindest vom Namen Herr Hilde Domien, die eben auch Lürikerin ist und ich bin auch ein großer Lyrik-Fan und Poesiefan.
00:50:13: Aber Hilde Domin hat auch die Poesi oder Lyrik Vorlesungen in Frankfurt mal gemacht und da gibt es quasi einen Buch.
00:50:22: Poetik Vorlesung von Hilde Domingue.
00:50:26: der Titel ist... Ja genau, man findet
00:50:32: das!
00:50:34: Poetikvorlesung Hilde Domien genau.
00:50:36: Und das ist sehr, sehr spannend weil man noch mal so in eine ganz andere Zeit eintaucht und aber eben auch die Geschichte von Lyrik und Poesie ein bisschen mit ihr zusammen erkundet neue Poeten und neue Gedichte kennenlernt.
00:50:53: Das lese ich gerade parallel zu einem anderen Buch von einem ehemaligen Berliner Philosophen, der an einer Uni Philosophie gelernt hat und ich weiß immer seinen Namen nicht.
00:51:05: Er ist Südkoreaner, du kannst ihn stimmen.
00:51:11: Vielleicht kannst du das in die Shownutze nachherpacken.
00:51:14: Guck ich noch mal nach!
00:51:16: Und vor allem weiß ich nicht wie er ordentlich ausspricht.
00:51:18: und bevor ich dummes Zeug hin... Weiß ich
00:51:20: überhaupt nicht.
00:51:21: Um
00:51:22: Entschneunigung?
00:51:23: Richtig?!
00:51:24: Nee, das ist auch ein Buch von ihm aber in meinem... Ach so, guck mal jetzt hab' ich hier gerade kurz Umgekrabbelt, aber jetzt habe ich beide Bücher.
00:51:33: Jetzt haben wir es!
00:51:34: Also Hildedomin das Gedicht als Augenblick von Freiheit.
00:51:39: Frankfurt hat für Ethik Vorlesung, ehm... ...und parallel dazu auch ein kleines Buch von Jung-Han oder Han... ...sprechen über Gott einen Dialog mit Simon Weil.
00:52:00: Sehr schön Vielen Dank.
00:52:03: Also zwei kleine Büchlein, die man gut parallel nebeneinander lesen kann.
00:52:10: Sehr schön!
00:52:11: Ich danke dir.
00:52:12: Das war jetzt die letzte Folge vor meiner Sommerpause, die ich mir richtig verdient habe.
00:52:17: Es gibt noch ein Special mit Mariah Ridley.
00:52:22: Das wird noch extra angesagt und kommt dann im Juli aber erst einmal geben wir uns der Hitze hin.
00:52:31: freundlich zugehört und mitgemacht haben, vor allem meinen lieben Kolleginnen und Kollegen von Reflepp dass das alles so möglich ist.
00:52:38: Und wünsche einen erfreulichen Sommer!
00:52:41: Und dann nachhören wir uns wieder.
00:52:44: Tschüss!